Society for Intercultural Education, Training and Research

Regionalgruppe Hamburg

Regionalgruppe Hamburg

Im Jahr 2004 wurde auf Initiative von Katalin Geis, Anne Niesen und Michael Thiel die SIETAR-Regionalgruppe Nord ins Leben gerufen. Seit August 2012 wird die Gruppe geleitet von Arvid John, Ulrich Zeutschel und 

  Dr. Heike Pfitzner Dipl. Päd., Organisationsentwicklerin, Change-Expertin, interkulturelle Trainerin, seit 20 Jahren mit eigener Firma STIC. Schwerpunkte: Change/ OE/ Spezialisierung auf Russland. Presencing. Kontakt: regiohamburg@sietar-deutschland.de.

 

Liebe Mitglieder der SIETAR NORD-Regionalgruppe,

liebe interkulturell Interessierte,

 

wir möchten euch zum Auftakt des neuen Jahres unser Jahresthema für 2017 vorstellen: „Dialog & Vernetzung“.

 Warum Dialog?

 

Die Gräben zwischen verschiedenen gesellschaftlichen Gruppierungen und politischen Strömungen in unserem eigenen Land sind in 2016 stärker sichtbar geworden. Die vielen Neuankömmlinge haben sie nicht geschaffen, aber vertieft. Die Zuschreibungen von „Die Anderen“ hat auch eine kulturelle Dimension – die „Anderen“ sind die jeweils „Fremden“, die unverständliche Werte haben. Das erinnert uns stark an interkulturelle Settings.

 Unter „Dialog“ verstehen wir in diesem Zusammenhang einen Diskurs mit politisch/weltanschaulich anders Denkenden, und unter „Vernetzung“ den Austausch mit anderen Institutionen und Gruppen, die damit Erfahrungen sammeln.

 

 In diesem Jahr wollen wir unsere Perspektive erneut erweitern. Deshalb brauchen wir eure Ideen, Rückmeldungen und praktischen Erfahrungen aus dem Bereich der Arbeit mit Geflüchteten, aber auch mit Einheimischen, die fremdenfeindliche Positionen beziehen. Wie kann ein Brückenschlag gelingen?

 Unsere Ideen für die vier Treffen in 2017:

 

 27. März – Wir freuen uns auf den Austausch mit Imam Abu Ahmed Jakobi, der u.a. seit über 10 Jahren den Ausschuss für interreligiösen Dialog in Hamburg leitet.

 

 9. Juni

„Best practise“ der Arbeit mit Geflüchteten an Schulen, Berufsschulen und Hochschulen – wie gelingt eine interkulturelle Sensibilisierung von Lehrkräften, auch für ihren Dialog mit Kooperationspartnern und Stakeholdern im Umfeld der Bildungseinrichtungen?

 14. September

Best practise“ rund um die ehrenamtliche Arbeit mit Geflüchteten – Wie gelingt es, ehrenamtliches Engagement nachhaltig und mit „Ausstrahlung“ in das soziale Umfeld zu unterstützen?

 14. Dezember

Noch offen für eure Ideen und Beiträge

 Lasst uns wissen, was Ihr beitragen möchtet, welche Vorstellungen Ihr für dieses Jahr habt. Gern besuchen wir auch Eure Einrichtungen an einem der Abende der Regionalgruppe.

 

 

 

In Hamburg treffen sich regelmäßig gut gelaunte und hoch motivierte Interkulturalisten zum fachlichen Austausch

5 Fragen an Frau Dr. Pfitzner:

1.      SIETAR-Mitglied bin ich, weil… ich die Kraft und Inspiration des Netzwerkens, professionellen Austausches und des kollegialen Lernens überaus schätzemir Freude macht, Menschen mit der gleichen Leidenschaft für Interkulturalität zu treffen und gemeinsam für ein stärkeres Bewusstsein in der Gesellschaft zu einzutreten.

2.      Regionalgruppenleiter bin ich, weil… ich als vielreisende Freiberuflerin die regionale Nähe mag, gern eigene Impulse für SIETAR setze und unseren Verein im Norden des Landes bekannter machen möchte.

3.      Mein Highlight in der Regionalgruppe war… die bunte Mischung an neuen Leuten, die zu den Treffen kommen, und die dort SIETAR das erste Mal kennen lernten. Und ich bin sehr froh, mit Uli Zeutschel und Arvid John ein Team zu sein, mit dem wir die Regionaltreffen vorbereiten.

4.     Im Moment beschäftigen wir uns mit…Dialog und Vernetzung in Hamburg.